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Speak to me, place

Ein performativer Audiowalk durch die Leipziger Innenstadt (2018—2019).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leipzig City. Schönste Innenstadt Deutschlands! Sauber und sicher, voller Ambiente und Flair. Ein verkehrsberuhigter Gründerzeit-Kosmos zwischen den Autostraßen der Großstadt, der als öffentlicher Raum ein Zusammenkommen aller Menschen verheißt.

 

Doch an manchen Stellen scheint die Fassade uns zu täuschen. Unmerklich verwandeln sich Orte, die allen gehören, in Orte, die bestimmte Menschen ausschließen. Zwischen den Fußgängerströmen der Haupteinkaufsstraßen stolpern wir durch ungenutzte Passagen, kullern von schrägen Bänken und sehen schlafende Menschen, eingehüllt von klassischer Musik.

 

Wer hält sich eigentlich in der Stadt auf? Sind manche Handlungen erwünschter als andere? Fühlen wir uns an bestimmten Orten unsicher? Welche Wege schlagen wir ein? Liegen wir auf Bänken? Oder auf dem Marktplatz? Was flüstern Tiefgaragen? Wovon singt der Hauptbahnhof? Und wie laut schreien die Schaufenster?

 

STUDIO URBANISTAN lädt zu einem persönlichen Date mit der Stadt, um der Architektur und den vielfältigen Stimmen des urbanen Raums zuzuhören. In einem performativen AUDIOWALK wird die Leipziger Innenstadt dabei zum utopischen Versuchsfeld, welches die intendierten Nutzungen der gebauten Realität in Frage stellt. SPEAK TO ME, PLACE!

 

                          

 

Ein Projekt von STUDIO URBANISTAN in Kooperation mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig. Gefördert von der Stadt Leipzig Kulturamt. Mit freundlicher Unterstützung von Höfe am Brühl.

 

Mit den Stimmen von: Besucher*innen der Leipziger Innenstadt, Peter Bosch (Verkäufer, KiPPE - Das Leipziger Straßenmagazin), Oliver Grehl (Parkourläufer, Twio-X e.V.), Markus Hörold (Straßensozialarbeiter/Streetworker, Safe - Straßensozialarbeit für Erwachsene/SZL Suchtzentrum gGmbH), Ivo (Wohnungsloser), Karsten Lauber (Kriminologe, Leiter der Fachstelle Kriminalprävention), Heinrich Neu (Stadtplaner, Leiter Planungsamt Mitte/Gestaltung Öffentlicher Raum), A.R. (Skater), Julius-C Schreiner (Fotograf), Jewgenij Solopij (Parkourläufer, Twio-X e.V.), Philip Stapel (Architekt, Octagon Architekturkollektiv), Swen (Obdachloser), Sandra Wolf (Geografin, Bauhaus Universität Weimar)

 

Künstlerische Leitung: Julia Lehmann und Clara Minckwitz

 

Künstlerische Produktionsleitung: Melanie Albrecht

 

Assistenz: Miriam Bähr

 

Live vor Ort: Johanna Breitbart, Jemina Coletta, Gerard Gorczyca, Laila Grümpel, Ania Rafeld, Celia Schütt, Anna Seeberger, Benjamin Spies, Sarah Arndtz, Katharina Böbel, Karoline Günst, Charlotte Well

 

Sprecherinnen: Melanie Albrecht, Miriam Bähr, Julia Lehmann, Clara Minckwitz

 

Audiobearbeitung: Nicolas Schneider

 

Fotografie: Jana Nowak (Bildergalerie), Sandra Schubert

 

Videotrailer: Max Heeke

 

Premiere: 17. Oktober 2018 ~ Museum der bildenden Künste Leipzig

Weitere Vorstellungen: 18. Oktober — 20. Oktober 2018

                                11. Oktober — 14. Oktober 2019

 

↗ PRESSESTIMMEN:

 

»Die Tour zeigt auch, wie sich die Stadt selbst verändert; nicht immer zum Guten. .... Und auch jenseits der Audiospur kann viel entdeckt werden und die Besucher zeigten sich sehr begeistert. Daher bleibt zu hoffen, dass Studio Urbanistan und seine Mitstreiter eine Wiederholung längst planen.«

 

           (Britt Schlehahn, kreuzer online 19. Oktober 2018)

Hier geht's zum Artikel.

 

 

»Nach knapp eineinhalb Stunden endet der Rundgang überraschend. Wir geben die Kopfhörer ab. Ich fühle mich etwas verlassen. Die Stimme ist nicht mehr da, die mich lenkt, informiert, unterhält. Neidisch sehe ich auf dem Heimweg andere Teilnehmer des Audiowalks. Nun tragen sie die Kopfhörer. Dieser Bericht ist der Versuch, ein unbeschreibbar facettenreiches und informatives Projekt zu veranschaulichen. Besser wäre, es selbst zu erleben.«

 

                    (Pauline Szyltowski, KiPPE – Das Leipziger

                               Straßenmagazin, November 2018)